Blutspender müssen künftig Personalien vorlegen

Der Blutspendedienst weist auf folgende Neuerung hin:

Bisher reichte der Blutspendeausweis, um beim Deutschen Roten Kreuz zu Blutspende zugelassen zu werden. Lediglich die Erstspender hatten bislang einen Lichtbildausweis bei der ersten Datenerfassung vorzuweisen. Ab der nächsten Blutspende werden nur noch Spender zur Blutspende zugelassen, die sich mit einem amtlichen Lichtbildausweis an der Anmeldung und beim Arzt ausweisen können. Mit Lichtbildausweis sind
– Personalausweis,
– Reisepass, oder
– Führerschein
gemeint. Diese Regelung gilt für Wiederhol- und Neuspender gleichermaßen.

Damit werden die internationalen Richtlinien des Paul-Ehrlich- und des Robert-Koch-Instituts eingehalten, so Stephan Jorewitz, Sprecher des Zentrums für Transfusionsmedizin in Hagen. Er wies darauf hin, dass alle Daten und Medikamente lückenlos nachgewiesen werden müssten, damit die Anforderungen des Arzneimittelgesetzes eingehalten werden können.

Ergänzend teilt der Blutspendedienst mit, dass unverändert 56 Tage zwischen zwei Blutspenden liegen müssen. Spenden kann jeder ab 18 Jahren.

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